Kloster Zinna - Sommermusiken

Die Klosterkirche Zinna, größte norddeutsche Granitsteinpfeilerbasilika, erstrahlt seit 2003 in äußerlich restauriertem Gewand. Nach vielen Jahren ist die Gebäudehülle komplett saniert und der Bau in seine historischen Bezüge gesetzt. Der Kreuzgang und das anschließende Klostergebäude wurden als Bodendenkmal wieder sichtbar gemacht, die hochinteressanten Ergebnisse der Ausgrabungen sind der Öffentlichkeit zugänglich. Mit den durchgeführten Innenrestaurierungen der Kirche, läßt sich viel von der einstigen Gestaltung nachempfinden. Die originale Farbgebung an vielen Stellen freigelegt, die Abtskapelle ist seit Anfang 2004 fertiggestellt. Die Klosterkirche St. Marien wird als Kulturerbe nationaler Bedeutung seit 2012 nun im Innenbereich restauriert. Nach Abschluss der Arbeiten im Nordbereich 2013 steht nach Vollendung der Restaurierung im Südquer/längsschiff 2014/15 auch das Hauptschiff – beginnend von der Westfront (Orgelempore) auf dem Plan.

Musikalischer Glücksfall ist die erhaltene frühromantische Wilhelm Baer Orgel (1850/51), deren Klang bei nahezu allen Veranstaltungen die Zuhörer in ihren Bann zieht (Disposition der Baer-Orgel: pdf-Datei). Als

Die internationalen Kloster Zinna Sommermusiken und zahlreiche Sonderkonzerte werden ergänzt durch die, in Zusammenarbeit mit der „Cousine“ Kloster Lehnin angebotenen Mittelalterreihe „Musica Mediaevalis“ zu Kunst und Kultur. In Vernetzung mit dem Museum Kloster Zinna, der regionalen Gastronomie, dem fläming-skate, und der ausgebauten Partnerschaft mit den Dorfkirchen des Jüterboger Landes und den Stadtkirchen Jüterbogs, den Tourismusverbänden, den Kulturfesten in Brandenburg ist Zinna eingebunden in ein dichtes Geflecht gegenseitiger Unterstützung. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit dem Fläming Festival, hier werden gemeinsame Ausflüge (Johannismarkt, „Auf den Spuren einer Königin“), aber auch das gemeinsame Eröffnungskonzert angeboten.

Die internationalen „Kloster Zinna Sommermusiken“ nehmen 2014/15 eine „Aus“zeit in St. Marien und gehen auf eine spannende Reise. Musik – Lesungen – Theater verwandeln das Jüterboger Land mit den Klosterdörfer im ehemaligen Besitz von Kloster Zinna und „Zum Heiligen Kreuz“ (Liebfrauenkirche) zwischen Stülpe, Rohrbeck, Niebendorf, Pechüle in einen Klangteppich besonderer Art. Die historisch gewachsene Orgellandschaft mit Instrumenten von Wagner, Sauer, Schuke, Rühlmann, Moschütz lädt zu klangvollen Abenden in Dorf- und Stadt. Jüterbog mit seinen drei Stadtkirchen St. Nikolai, Liebfrauen und St. Jakobi ist Ort eindrucksvoller Konzerte..

Das Museum mit Alter Abtei, Neuer Abtei und Klosterbruderbrennstube und der Flaeming-Skate-Weg laden zu Entspannung in jeglicher Hinsicht ein.

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